Ein neuer Raum für Stille, Bewusstsein und Selbstbegegnung

Seit langer Zeit schon begleiten mich die Themen Achtsamkeit und Meditation als Anker in bewegten Zeiten und als Weg zurück zu mir selbst. Immer wieder spüre ich, wie wohltuend es ist, innezuhalten und den Blick nach innen zu richten.

Ich möchte dir diese Praxis hier auf dem Blog noch gezielter näherbringen. Als Einladung, selbst zu erfahren, was Stille alles in Bewegung setzen kann. Auch, oder gerade, für all jene unter uns, die sich selbst als laut, rastlos oder vieldenkig erleben. Zu denen ich mich selbst ebenfalls zähle.

Meditation darf leicht sein. Sie darf sich deiner Welt anpassen und nicht andersherum. Ohne Druck, ohne Dogma, aber mit ganz viel Herz und Bewusstsein.

In den kommenden Wochen findest du hier Impulse, kleine Achtsamkeitsübungen und Inspirationen, wie du diese Praxis sanft in deinen Alltag integrieren kannst. Und bestimmt wird es zukünftig auch die ein oder andere geführte Meditation zum kostenfreien Download geben. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.


Für neurodivergente Seelen

Gerade wenn dein Geist bunt, schnell und manchmal übervoll ist, wenn du dich in Gedanken verhedderst oder deine Sinne die Welt lauter wahrnehmen als andere, kann Meditation zu einem liebevollen Rückzugsort werden.

Nicht als Versuch, ruhig zu sein, sondern als Raum, dich selbst zu spüren, ohne dich verändern zu müssen. Manchmal darf Bewegung Teil der Stille sein. Manchmal ist ein wandernder Blick, ein schaukelnder Körper oder ein Gedanke, der kommt und geht, genau das Richtige.

Meditation kann still geschehen, im Sitzen oder Liegen. Sie kann aber auch fließen – im Gehen, Tanzen, Malen oder Atmen. Manche Menschen finden Ruhe in der Bewegung, andere in der Ruhe selbst. Beides ist gleichwertig, beides ist heilsam.

Es gibt, wenn man so will, eine eher weibliche und eine eher männliche Form des Meditierens. Die weibliche Energie öffnet, empfängt, lässt sich führen, sie folgt dem Rhythmus und der Intuition. Die männliche Energie fokussiert, richtet aus, hält den Raum. Beide Qualitäten wirken in uns und dürfen sich in der Meditation begegnen – mal still, mal in Bewegung, mal in einem sanften Wechselspiel.

Meditation bedeutet nicht, die Welt in dir zu dämpfen, sondern zu lernen, in ihr zu atmen. Mit allem, was du bist. Mit allem, was dich ausmacht.


Vom alten Wissen zur modernen Praxis

Meditation ist so alt wie die Menschheit selbst. Ihre Wurzeln reichen tief bis in die alten Schriften Indiens, wo Menschen schon vor tausenden Jahren nach innerer Klarheit suchten. Aus diesen Ursprüngen entstanden Praktiken, die später im Buddhismus, im Taoismus und sogar in der christlichen Kontemplation ihren Ausdruck fanden.

Was mich daran besonders berührt: Egal, ob in Tempeln, Klöstern oder mitten im Alltag, im Kern geht es überall um dasselbe. Um das Zurückkehren zu sich selbst. Um Momente, in denen der Geist still wird und wir einfach nur sind.


Meditation heute

Heute ist Meditation keine rein spirituelle Disziplin mehr. Sie findet ihren Platz in Schulen, Unternehmen, Kliniken und in all den kleinen Lebensräumen, in denen Menschen Frieden suchen.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen längst, was alte Weisheitstraditionen schon immer wussten: Meditation stärkt, heilt und verbindet.

Es geht nicht darum, nichts zu denken. Es geht darum, bewusst zu sein, inmitten des Denkens, Fühlens, Atmens, Lebens. Darum, Stille nicht als Leere zu sehen, sondern als Quelle.


Ein Weg zu dir selbst

Meditation ist kein Ziel, sie ist ein Weg. Einer, den du Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug gehen darfst. Ein Weg, auf dem du lernst, den Moment wieder zu spüren und dich selbst in all deiner Tiefe wahrzunehmen.


🌿 Miniübung: Drei Atemzüge zurück zu dir

Wenn du magst, probiere es gleich jetzt.

Schließe sanft die Augen oder senke den Blick.
Nimm wahr, wo dein Körper gerade Kontakt hat mit dem Boden oder dem Stuhl unter dir.
Spüre, dass du getragen bist.

Atme einmal tief durch die Nase ein
und langsam durch den Mund wieder aus.
Lass die Schultern sinken.

Atme ein zweites Mal
spüre, wie sich dein Brustkorb hebt.
Und mit dem Ausatmen erlaube dir, ein kleines Stück mehr loszulassen.

Beim dritten Atemzug richte deine Aufmerksamkeit nach innen.
Wie fühlst du dich gerade?
Ohne es zu bewerten. Nur wahrnehmen.

Wenn du magst, bleibe noch einen Moment hier.
Dann öffne die Augen und nimm mit in deinen Tag, was jetzt gerade ist.

So beginnt Meditation – nicht mit Perfektion, sondern mit einem Atemzug Bewusstsein.


Wenn du spürst, dass du die Praxis der Meditation in deinem Leben vertiefen möchtest, dann begleite mich gern auf diesem Weg.
Hier auf dem Blog teile ich regelmäßig Impulse, kleine Achtsamkeitsübungen und geführte Meditationen, die dich Schritt für Schritt in deine eigene Stille führen.

Als zertifizierte Achtsamkeits- und Meditationstrainerin und Holistic Coach begleite ich dich dabei mit viel Erfahrung, Empathie und einem offenen Herzen. Damit Stille nicht zur Pflicht, sondern zu einer liebevollen Begegnung mit dir selbst wird.

Vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment, um dir ein paar Minuten Stille zu schenken, vielleicht beginnt dein Weg ja genau jetzt… 🕊️


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