Der Benennungsraum für das, was sonst unausgesprochen bleibt.
Was der Benennungsraum ist
Der Benennungsraum ist ein moderierter Gesprächsraum für Frauen, die merken, dass sie zu viel Unausgesprochenes in sich tragen.
Nicht, weil sie schwach sind.
Sondern, weil sie lange funktioniert haben.
Hier geht es nicht um Lösungen, Optimierung oder „positives Denken“.
Hier geht es um etwas Grundlegenderes:
Dinge auszusprechen, damit sie sich im Körper beruhigen können.
Das ist kein spiritueller Ansatz.
Das ist Neurobiologie.
Warum Aussprechen wirkt. Name it to tame it
Studien zeigen klar:
Wenn Frauen ehrlich über das sprechen, was sie innerlich bewegt, ohne bewertet zu werden, passiert etwas Messbares im Körper.
- Der Cortisolspiegel sinkt
- Das Nervensystem verlässt den Alarmzustand
- Der präfrontale Kortex wird wieder aktiv
- Regulation wird möglich
Das weibliche Stresssystem reagiert evolutionär häufig nach dem Prinzip tend and befriend – Verbindung statt Rückzug oder Angriff.
Nicht als Charaktereigenschaft.
Sondern als biologischer Mechanismus.
Was benannt ist, verliert Macht.
Was ausgesprochen ist, muss nicht mehr im Körper festgehalten werden.
Der Benennungsraum ist bewusst kein…
- Coaching mit Zieldefinition
- Gesprächskreis mit Ratschlägen
- Therapeutisches Setting
- Austausch mit Erwartung, „etwas zu lösen“
Hier geht es nicht darum, etwas besser zu machen.
Sondern darum, etwas wahr werden zu lassen.
Was stattdessen im Mittelpunkt steht
- ehrliches Aussprechen
- Zuhören ohne Bewertung
- Spiegelung ohne Lösungsvorschläge
- das Erleben: Ich bin nicht allein mit dem, was da ist
Viele Frauen erleben bereits nach kurzer Zeit:
- weniger innere Anspannung
- mehr Klarheit
- ein ruhigeres Nervensystem
- das Gefühl, wieder bei sich anzukommen
Nicht, weil sich das Leben sofort ändert.
Sondern, weil nichts mehr alleine getragen werden muss.
Ablauf des Benennungsraums
(klar, transparent, ohne Druck)
Der Benennungsraum ist monatlich, online, mit eingeschalteter Kamera.
Dauer: ca. 75 Minuten
1. Ankommen (ca. 5 Minuten)
Kurze, geführte Gedankenreise zum Landen im Körper und im Raum.
Keine Meditation im klassischen Sinn – sondern ein sanftes Runterfahren.
2. Benennen (Hauptteil)
Je nach Gruppengröße bekommt jede Teilnehmerin einen klaren, geschützten Raum zum Sprechen.
Ohne Unterbrechung.
Ohne Kommentare.
Ohne Ratschläge.
Ich moderiere, halte den Rahmen und achte auf Zeit und Sicherheit.
3. Spiegelung & Resonanz
Kein Feedback im Sinne von „du solltest“.
Sondern Resonanz.
Sätze wie:
„Das kenne ich.“
„Das fühlt sich schwer an.“
„Du bist damit nicht falsch.“
4. Abschluss & Integration
Kurzer Abschlussimpuls, um das Gesagte wieder gut im eigenen System zu verankern.
Für wen der Benennungsraum gedacht ist
Für Frauen, die…
- viel halten, wenig sagen
- merken, dass Schweigen müde macht
- oft funktionieren, obwohl innen längst etwas drückt
- sich selbst gut reflektieren können, aber trotzdem spüren: Allein reicht es nicht
- nicht mehr alles erklären oder rechtfertigen wollen
- einen sicheren Raum suchen, ohne sich „therapieren“ zu lassen
Der Benennungsraum ist kein Ort für Drama.
Er ist ein Ort für Wahrheit in dosierter, tragbarer Form.
Warum dieser Raum notwendig ist
Viele Frauen haben gelernt, stark zu sein.
Aber nicht, sich mitzuteilen.
Sie benennen nichts, um niemanden zu belasten.
Sie halten aus, um nicht schwierig zu sein.
Sie funktionieren – bis der Körper reagiert.
Schlafstörungen.
Erschöpfung.
Reizbarkeit.
Innere Unruhe.
Nicht, weil sie zu sensibel sind.
Sondern weil zu lange nichts ausgesprochen wurde.
Das Nervensystem speichert alles. Auch das Ungesagte. Der Benennungsraum ist ein bewusster Gegenentwurf dazu.
Januar-Bennenungsraum
Was gesagt werden will, um gut ins neue Jahr zu gehen
Der Jahresanfang bringt oft Druck mit sich: Vorsätze, Erwartungen, neue Rollen.
Im Benennungsraum im Januar geht es nicht um Ziele.
Sondern darum, auszusprechen, was innerlich noch mitkommt.
- Was klingt noch nach aus dem alten Jahr?
- Was will gesehen werden, bevor etwas Neues beginnt?
Was muss nicht gelöst, sondern erst einmal benannt werden?
Rahmen
📅 Termin: Donnerstag, 29. Januar, 20:00 Uhr
⏰ Dauer: ca. 75 Minuten
💻 Ort: Online via Zoom mit eingeschalteter Kamera (Der Link folgt rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail)
💶 Energieausgleich: ca. 20 Euro (fällig nach Anmeldung)
→ Die Gruppe bleibt bewusst überschaubar.
Hinweis: Die Teilnahme ist verbindlich, da der Raum auf Verlässlichkeit basiert. Bitte die untenstehenden Stornierungsbedingungen beachten.
Die Themen 2026 – 12 Monate, 12 Begegnungen mit dir selbst
Jeder Bennenungsraum widmet sich einem Thema, das dich durch den Jahreskreis begleitet, sanft abgestimmt auf die Energie der jeweiligen Zeit.
| Monat & Datum | Monatsaufhänger „Unausgesprochen bleibt oft…“ | Anregungen/ Impulse |
|---|---|---|
| Januar (29.01.26) | So wie es gerade ist, fühlt es sich noch nicht richtig an. → Viele starten schweigend ins Jahr, obwohl innerlich noch Chaos ist. | * Was ist nach den Feiertagen noch schwer? * Welche Erwartungen an das neue Jahr setzen mich unter Druck? * Was fühlt sich leer an, obwohl es neu sein soll? |
| Februar (26.02.26) | Ich fühle mich in meinen Beziehungen nicht wirklich gesehen. → Beziehungsthemen stauen sich hier besonders. | * Wo halte ich Gefühle zurück, um Harmonie zu wahren? * Was traue ich mich nicht zu sagen, aus Angst zu verletzen? * Wo bin ich näher, als es mir guttut? |
| März (26.03.26) | Ich weiß, dass sich etwas ändern muss, aber ich habe Angst davor. → Aufbruch ohne Worte erzeugt innere Spannung. | * Was drängt nach vorne und wird doch gebremst? * Welche Wahrheit würde Konsequenzen haben? * Was will neu beginnen, darf aber nicht laut werden? |
| April (23.04.2026) | Ich bin widersprüchlich und schäme mich dafür. → Ambivalenz will gesprochen werden, sonst zermürbt sie. | * Wo denke ich A und fühle B? * Wo will ich etwas und blockiere mich gleichzeitig? * Was ist in mir nicht logisch, aber wahr? |
| Mai (28.05.2026) | Ich wünsche mir mehr Anerkennung, traue mich aber nicht, das zuzugeben. → Selbstwertthemen werden selten offen ausgesprochen. | * Wo wünsche ich mir gesehen zu werden? * Wo halte ich mich zurück, um nicht arrogant zu wirken? * Was glaube ich nicht verdient zu haben? |
| Juni (25.06.2026) | Mir ist alles zu viel. → Überforderung bleibt oft sprachlos. | * Welche Verantwortung trage ich stillschweigend? * Wo habe ich zugestimmt, obwohl ich keine Kraft hatte? * Was halte ich aus, ohne es zu benennen? |
| Juli (23.07.2026) | Ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich brauche. → Bedürfnisse ohne Sprache werden zu Frust. | * Wann habe ich zuletzt ehrlich auf mich gehört? * Wo übergehe ich meine Bedürfnisse selbst? * Was fehlt mir, obwohl alles scheinbar gut ist? |
| August (20.08.2026) | Ich bin erschöpft und will das nicht rechtfertigen müssen. → Erschöpfung braucht Worte, keine Durchhalteparolen. | * Wo bin ich müde, aber spiele Stärke? * Was kostet mich dauerhaft Energie? * Was halte ich nur aus Gewohnheit? |
| September (24.09.2026) | So wie mein Alltag läuft, passt er nicht mehr zu mir. → Unordnung im Inneren bleibt oft still. | * Welche Strukturen engen mich ein? * Wo funktioniere ich mehr, als dass ich lebe? * Was müsste neu sortiert werden? |
| Oktober (29.10.2026) | Ich halte an etwas fest, obwohl es mir nicht mehr guttut. → Abschied beginnt mit Benennung. | * Was darf eigentlich gehen? * Welche Hoffnung trage ich zu lange? * Wovon kann ich mich innerlich nicht lösen? |
| November (26.11.2026) | Das hier ist dunkel in mir und ich zeige es nicht. → Verdrängtes will gehört werden. | * Welche Gefühle schiebe ich weg? * Was vermeide ich anzusehen? * Was wäre erleichternd auszusprechen, auch wenn es unbequem ist? |
| Dezember (17.12.2026) | Dieses Jahr war anders, als ich es nach außen zeige. → Integration statt Schönreden. | * Was war wirklich prägend? * Was hat mich verletzt oder verändert? * Welche Worte fehlen meinem Jahr noch? |
Warum dieser Abend anders ist
Weil du hier nichts musst.
Weil es nicht darum geht, etwas zu erreichen, sondern dich selbst zu spüren.
Weil du hier verstanden wirst, ohne viel erklären zu müssen.
Jetzt deinen Platz sichern
Du kannst spontan teilnehmen falls noch Plätze frei sind oder dir mehrere Termine im Voraus sichern. Zeit für dich, bevor die Woche endet.
Anmeldung erfolgreich abgeschickt
Stornierungsbedingungen
Da die Plätze auf maximal 10 Frauen begrenzt sind, gelten folgende Bedingungen:
- bis 5 Tage vor dem Termin: Kostenfreie Stornierung
- bis 2 Tage vor dem Termin: 50 % Rückerstattung
- Keine Rückerstattung bei Absage in den letzten 24 Stunden vor dem Termin
- Der Platz kann an eine andere Person übertragen werden
Sollte der Bennenungsraum z.B. auf Grund von Krankheit meinerseits abgesagt werden, wird der volle Betrag selbstverständlich umgehend zurückerstattet.
Ich danke dir für dein Verständnis und deine Wertschätzung. Sie ermöglichen, dass dieser Raum entstehen kann.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich etwas vorbereiten?
Nein. Du kommst so, wie du bist.
Muss ich sprechen?
Du wirst eingeladen, nicht gezwungen. Oft kommt das Sprechen von selbst.
Bekomme ich Feedback oder Tipps?
Nein im klassischen Sinn. Du bekommst Resonanz, keine Lösungen.
Ist das Therapie?
Nein. Es ersetzt keine Therapie – wirkt aber regulierend auf das Nervensystem.
Kann ich einfach zuhören?
Ja. Auch Zuhören wirkt.
Der Benennungsraum ist kein Wohlfühlformat.
Aber er ist ehrlich, sicher und entlastend.
Was hier gesagt wird, bleibt.
Was hier benannt wird, darf sich verändern.
Name it to tame it.
Nicht als Methode.
Sondern als menschliche Notwendigkeit.
| Veränderung beginnt, wenn du dich selbst wieder siehst |
Gedankenmacherei